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Die Stiftung

Gründung

Fritz Winter schenkte dem Galerie-Verein München e. V. 1974 einen Großteil seines künstlerischen Nachlasses. Ziel und Auflage des Künstlers war es, den Bestand in eine gemeinnützige Stiftung einzubringen. Sie wurde durch Konrad Knöpfel, seit 1965 Freund und Mäzen Fritz Winters, eingerichtet und am 29.12.1981 als rechtsfähige öffentliche Stiftung bürgerlichen Rechts mit Sitz in München genehmigt. Der Obhut der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen wurden vom Galerie-Verein über 600 Werke übergeben.

Aufgaben und Ziele

Der von Fritz Winter formulierte Stiftungszweck ist es, „Wissenschaft und Forschung sowie Kunst und Kultur durch Unterstützung junger Talente auf diesen Gebieten zu fördern“. Aus Verkäufen einer zur Veräußerung bestimmten Werkgruppe und Zinserträgen werden Mittel für die Vergabe des Fritz-Winter-Preises an herausragende Natur- und Geisteswissenschaftler sowie Künstler generiert. Der Bestand an Kunstwerken bildet zudem die Grundlage für Ausstellungen, die das Werk des Malers erforschen, es in unterschiedlichen kunsthistorischen Zusammenhängen und Gegenüberstellungen präsentieren und in bibliophil gestalteten Publikationen beleuchten. 

Kuratorium

Das Stiftungskuratorium setzt sich zusammen aus

  • Prof. Dr. Carl-Heinz Heuer (1. Vorsitzender)
  • Dr. Bernhard Maaz (2. Vorsitzender)
  • Dr. Jürgen Spieker (Mitglied)
  • Eske Nannen (Mitglied)
  • Dr. Anna Rühl (Kuratorin der Stiftung)
Preisverleihung 2005 in der Pinakothek der Moderne