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FRITZ WINTER: DIE 1960ER JAHRE. JAHRZEHNT DER FARBE

VOM 26.11.2015 BIS 28.02.2016

Pinakothek der Moderne, München

Spätestens seit seinem vielbeachteten Auftritt auf der ersten Documenta in Kassel 1955 galt Fritz Winter als einer der wichtigsten deutschen Vertreter der abstrakten Malerei und als Aushängeschild der Nachkriegsmoderne in der BRD. Seine informelle, zunehmend grafisch geprägte Malerei der 1950er Jahre wird ab 1960 durch neue Impulse noch einmal entscheidend verwandelt.

Das Thema Farbe tritt in den Vordergrund, der malerische Duktus wird freier und experimenteller. Fritz Winter knüpfte damit an seine Bildraumkonzepte der 1930er Jahren an – an Naturformen und Bilder innerer  Landschaften. Es ist ein neuer Ansatz im Werk des ehemaligen Bauhausschülers, das „Innere der Natur“ zu erkunden und zugleich eine Rückbesinnung auf seine Lehrer Wassily Kandinsky und Paul Klee.

Die Ausstellung präsentiert diesen bisher wenig bekannten Aspekt des Werkes von Fritz Winter, vereinigt die bei den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen angesiedelte Fritz-Winter-Stiftung doch den größten Teil von Winters Œuvre der 1960er Jahre.

Kuratorin: Anna Rühl

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Ausführliche Informationen zur Ausstellung (inklusive umfangreichem Begleitprogramm) im Flyer (PDF-Format)

Fritz Winter, Der Regentag, 1964, Öl auf Leinwand, 80 x 90 cm, Fritz-Winter-Stiftung © Fritz-Winter-Stiftung, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München